Ärzte braucht das Land. Und Empathie.

Es wird kälter in Österreich – im Gegensatz zu den sommerhaften Apriltemperaturen: Einschnitte, Sparmaßnahmen, Fetisch Nulldefizit. Gleichzeitig wird die Kluft zwischen Arm und Wohlhabend größer. Ebenso die Lücken im Sozialstaat – und in der Gesundheitsversorgung. Wir brauchen Ärzte. Und wir brauchen etwas mehr Empathie und Sozialethik.

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Hände weg von der Autonomie und Selbstverwaltung

Eine Aufweichung der Selbstverwaltung ist eine Attacke gegen die Demokratie, sagt der scheidende Präsident der Arbeiterkammer Rudolf Kaske, keiner ,der um jeden Preis polemisieren und attackieren möchte. Eher ein vernünftiger Mann des Ausgleiches. Aber ein konsequenter Interessenvertreter. Darin sind sich Ärztekammer und Arbeiterkammer einig: Die Selbstverwaltung ist tabu. Und die Autonomie der freien Berufe ebenfalls.…

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Ende der Wahlkämpfe

Zeit für verantwortungsvolles Arbeiten Selbstverwaltung- Selbstgestaltung -Selbstverantwortung. Darum geht es. Die Regionalwahlen sind geschlagen. Sie sind ein einziges großes Plädoyer für Föderalismus. Nach dem Motto: Lasst die Bundesländerregierungen arbeiten, sie wissen besser, was vor Ort notwendig und sinnhaft ist. So manche Synergie, die auf dem grünen Tisch hervorragend aussieht, entpuppt sich in der Praxis als…

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Gesundheit darf nicht zum Verschubbahnhof werden

Wir sind ein reiches Land. Wir hatten einmal ein vorbildliches soziales Gesundheitssystem. Jetzt hat es Löcher bekommen. Diese Löcher muss man stopfen, Geld in die Hand nehmen, statt das System noch kränker sparen. Es darf nicht sein, dass Patienten hin- und hergeschoben werden, nur weil einerseits Ressourcen erschöpft sind, und anderseits keine mehr da sind.…

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Und sie bewegen sich doch

Anscheinend haben sich die Gesundheitsministerin und der AUVA Obmann zu einem halbwegs konstruktiven Gespräch getroffen. Da kommt vorsichtiger Optimismus auf. Es zeigt sich: Widerstand lohnt sich, vor allem, wenn er von uns Ärzten kommt – und geschlossen formuliert wird. Das sollte auch bei kommenden Problemen der Ansatz sein – und Probleme sind genügend da.

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Bitte keine Verordnungspolitik

Vor wenigen Monaten sorgte eine Meldung für Aufsehen, wonach in den USA die Grenzwerte für Bluthochdruck gesenkt worden seien. Einige EU-Staaten kündigten an, dass sie diesen Schritt nachvollziehen würden. Mit einem Schlag hätten wir Millionen von bluthochdruckgefährdeten Patienten mehr. Ohne, dass sich an deren Gesundheitsbild etwas geändert hätte.

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Nein zur aktiven Sterbebegleitung

Aber unbedingtes Ja zum Ausbau der Patientenverfügung Die „aktive Sterbehilfe“ einer Frau, die das Leiden ihres Lebensgefährten beendet hat, hat viele Emotionen ausgelöst In den vergangenen Tagen ist die Frage nach der aktiven oder passiven Sterbehilfe erneut vehement gestellt worden.

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Wer soll nun die Verletzten versorgen?

Was soll die Auflösung der AUVA? Die AUVA ist mit ihren Spitälern undServices eine der am besten funktionierenden Institutionen in Österreich. Abgesehen davon, dass die Unfallmedizin in Österreich erfunden und erstmals im urbanen Bereich angewendet wurde, sollten wir uns der Tradition verpflichten. Was aber macht die Bundesregierung? Sie will die AUVA auflösen. Aus simplen Kostenrechnungsgründen…

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Rücktritt für einen Neubeginn?

Die Wiener Gesundheitsstadträtin Sandra Frauenberger hat ihren Rücktritt angekündigt. Hauptgrund waren wohl die jüngsten Turbulenzen rund um das Krankenhaus Nord. Objektiv gesehen hatte Sandra Frauenberger mit den Fehlplanungen und Missständen, die teilweise Jahre zurückliegen, nichts zu tun.

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Förderalismus oder Föderalismus?

Die Regierung will ernst machen mit der “Reform” der Sozialversicherungen. Nur mehr 5 Versicherungen, Ende der AUVA. Wer dann die Unfallversorgung übernehmen soll, fragen sich viele vernünftig denkende Experten. Ende der Selbstverwaltung?

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