Zweiklassenmedizin heisst, dass Einige medizinische Leistungen in Anspruch nehmen können, weil sie genügend finanzielle Mittel haben, andere hingegen nicht, weil Kontingente und Ressourcen erschöpft sind. Zweiklassenmedizin heisst, dass es keinen niedrigschwelligen Zugang zur Spitzenmedizin und keine funktionierende Notfallversorgung gibt. Von alledem kann in Österreich nicht die Rede sein.

Weiterlesen...

Die Erweiterung des Ärztegesetzes sieht vor, dass künftig Ärzte auch  Ärzte anstellen können. Damit wird es einfacher, Gruppenpraxen zu errichten oder Teilzeitbeschäftigung auszuüben – das ist vor allem für alleinerziehende Frauen und Männer interessant. Und es ermöglicht die Ausweitung der Ordinationszeiten. Zum Beispiel bis zu den Tagesrändern und am Wochenende.

Weiterlesen...

Es war an der Zeit: Die Politik hat erkannt, dass es einen Pflegenotstand gibt. Rasche Lösungen mit nachhaltigem Charakter sind notwendig. Ein Herumstreiten darüber, wie man die Pflege finanzieren soll – Pflegeversicherung oder Finanzierung aus dem Budget – ist müßig. Ein reicher Staat muss sich leisten können, dass Menschen in Würde und mit entsprechender Betreuung…

Weiterlesen...

Nun ist es gewissermaßen amtlich: Die jährlichen öffentlichen Ausgaben im Pflegebereich belaufen sich – jüngste Zahl aus 2106 – auf 1,942 Milliarden Euro. Davon entfallen 1,405 Milliarden auf stationäre Dienste und lediglich 399 Millionen auf mobile Dienste. Das ist ein krasses Missverhältnis. Denn lediglich ein geringer Anteil ist in Pflegeheimen untergebracht. 81.000 Pflegebetten stehen zur…

Weiterlesen...

Die Regierung will die Plastiksackerl ab 2020 verbieten. Das erscheint vernünftig und wird auch dementsprechend zelebriert. Der mächtige Handel murrt , fügt sich aber. Greenwashing macht sich allemal gut. Hingegen darf munter weiter geraucht werden. Keine Volksabstimmung, zumindest vorläufig nicht. In Wien besteht Hoffnung auf einen Spruch des Verfassungsgerichtshofes.

Weiterlesen...

In Deutschland wird derzeit ernsthaft überlegt, dass Apotheken und Apotheker Impfungen übernehmen und dass Pfleger Patienten untersuchen und entscheiden, ob sie zum Arzt gehen müssten oder auch „so“ behandelt werden können. Sie sollen auch Medikamente verschreiben können. Diese Entwicklungen sind bedenklich, da sie nicht aus begründeten Überlegungen kommen, sondern kraft größer werdenden Ärztemangels angestellt werden.

Weiterlesen...