Masken, Masken und nochmals Masken.Gerade jetzt:Ärzte und Pflegekräfte schützen!

. Auf den ersten Blick klingt vieles gut: sinkende Zahl von Neuerkrankungen, steigende Zahl von Genesenen. Doch wir sind längst nicht über den Berg. Die Zahl der Intensivfälle wird in den kommenden Wochen zunehmen. Die Herausforderungen für die Intensivmedizin beginnt jetzt. Und deswegen sind Schutzanzüge und Masken auch so essenziell. Ebenso wie Sauerstoffgeräte.

Wir brauchen auch mehr Tests. Und – aus der Sicht der Ärzte – Antikörpertests die verlässlich sind-diese Tests gehören vor ihrem Einsatz validiert, darüber hinaus werden Tests weltweit kontingentiert. Wir brauchen verlässliche Daten, damit wir hochrechnen können, wie viele Personen unwissend infiziert sind. Und wir brauchen eine rigide Disziplin. Masken tragen in der Öffentlichkeit, weniger zum Selbstschutz als zum Schutz der anderen.

Das wichtigste aber ist: die extreme Unterversorgung mit Schutzmasken und -anzügen für alle Gesundheitsberufe rasch beseitigen. Vor allem für die Kassenärzte und den niedergelassenen Bereich insgesamt. Denn die Zuteilung bis jetzt reicht nicht -ein Tropfen auf dem heißen Stein.

Dass die Regierung eine gewisse Erleichterung prognostiziert, ist psychologisch verständlich. Es solle aber nichts an der Rigidität des Social Distancig ändern. Wir müssen Abstand halten gerade jetzt, wo das Wetter verlockend schön ist und noch dazu Karwoche.

Konsumieren kann man später auch noch.

Wir werden nur gut durch die Krise kommen, wenn das ärztliche und pflegerische Personal ausreichend geschützt ist, wenn so viele Ärzte wie möglich gesund bleiben. Sie müssen zu Hause bleiben, wenn sie Symptome an sich selbst orten.

Was wir jetzt brauchen ist der bestmögliche Schutz derjenigen, die in den Spitälern und Ordinationen arbeiten, ausreichend Intensivbetten

Deshalb seit Wochen meine Forderung: Masken, Schutzanzüge. Koste es was es wolle, denn wir sind nicht die einzigen Käufer.

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